Schulverweigerung


Es gibt 3 Haupttypen der Schulverweigerung

 

- Schule schwänzen:

d. h., Fernbleiben vom Unterricht ohne somatische Beschwerden, meist aufgrund familiärer oder psychosozialer Belastungen

 

- Schulangst:

als Ausdruck einer Angst vor Überforderung, was in den meisten Fällen von Bauch-und/oder Kopfschmerzen begleitet ist. Auch Bedrohungen oder Hänseleien können für diese Angst auslösend sein

 

- Schulphobie:

als Ausdruck einer Trennungsangst. Primär ist hier die Sorge um die Eltern das Problem. Der Jugendliche hat in der Regel eine sehr enge Beziehung zu den Eltern, möchte sich nicht trennen, um die Schule zu besuchen.

Vor dem Schulbesuch treten deshalb oft körperliche Beschwerden wie Übelkeit, Bauchkrämpfe oder ähnliches auf.

Diese Trennungsangst kann ohne Behandlung schnell chronifizieren.

 

Was tun, wenn der Jugendliche permanent den Schulbesuch verweigert?


Sanktionen, z. B. Bußgeld, greifen hier nur selten.


Es geht vielmehr darum, dass der Jugendliche innerlich gestärkt wird und wieder aus eigener Überzeugung in die Schule geht.

Dazu müssen die Schule, Psychologe oder Psychotherapeut, die Eltern und manchmal auch die Polizei kooperieren.

Vor allem ist es wichtig, gleich zu Beginn des gestörten Verhaltens aktiv einzuschreiten.